Vor und Nachteile des Titan Campinggeschirrs

Veröffentlicht admin 08.04.2015 0 Kommentar Artikel,

Gesunde Ernährung und problemloses Kochen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen einer angenehmen Wanderung. Wer mit trockenen Snacks nach einer ermüdenden Hochtour nicht auskommen will und warmes Essen zur Stärkung braucht, soll für gutes Campinggeschirr vorsorgen. Aber was heißt eigentlich gutes Kochgeschirr für einen Rucksackreisenden? Bevor man Vor- und Nachteile eines Materials unter die Lupe nimmt, ob Edelstahl, Aluminium oder Titan, ist es ganz vernünftig, sich die Eigenschaften eines „benutzerfreundlichen“ Topfs oder Kessels klar zu machen. Also, was für Geschirr schafft die Bequemlichkeit in einer Tour? 
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Kaum wird jemand bestreiten, dass Kochgeschirr für Campingküche robust, unverwüstlich und langlebig sein muss. Praktisch bedeutet es, verschiedene Wetter- und Kochbedingungen leicht zu vertragen und die ursprüngliche Form zu behalten, auch wenn man einen leeren Kessel oder Topf für die ganze Nacht in der Glut vergisst. Die Widerstandsfähigkeit des Geschirrs besteht auch darin, dass es sich mühelos putzen lässt, ohne Scheuern und Metallabrieb beim Reinigen. Dabei soll das Material mit Säuren nicht reagieren und keinen metallischen Nachgeschmack in der Speise hinterlassen. Genauso zieht man die Wärmeleitfähigkeit des Materials in Betracht. Ist sie niedrig, dann eignet sich das Kochgeschirr eher für wasserhaltige Speisen. Wasserarme Gerichte wie Grütze werden aufgrund der schlimmen Wärmeleitfähigkeit leicht anbrennen, was zu dem peinlichen zeitraubenden Putzen führt. Und schließlich, was viele Rucksackreisende am meisten interessiert, ist sicher das Gewicht des Campinggeschirrs. Die Ultraleichttrekker wissen  Bescheid: jedes Gramm der Ausrüstung zählt, wenn man die Wanderung ins Grüne richtig genießen will. Dieser Parameter krönt das Bild des idealen Outdoor Kochgeschirrs.    
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Mit Rücksicht auf die oben erwähnten und so sehr gewünschten Eigenschaften ist es nur viel leichter, die Vor- und Nachteile des Titan Campinggeschirrs zu analysieren. Heute weiß fast jeder erfahrene Rucksackreisende, was man von Aluminium und Edelstahl Töpfen und Kesseln erwarten kann. Aber Titan bleibt noch Terra incognita für viele Wanderer, die oftmals zweifeln, ob solch ein Kauf wirklich preiswert ist. Jene Campingfans, die den gelbgrünen Neid bei den Mitreisenden bloß hervorrufen möchten, brauchen nicht mehr zu grübeln – mit Titangeschirr z.B. von Toaks ist Erfolg garantiert. Für alle anderen Naturfreunde bietet das Outdoor Geschirr aus Titan die folgenden Vorteile an:
\n\nEindrucksvolle Material-härte, die das Geschirr buchstäblich spartanische Feuerproben unbeschädigt bestehen lässt. Ein Titan Kochtopf kann ziemlich lange in der Glut bleiben, ohne einen peinlichen Riss zu bekommen oder sich förmlich zu ändern. Und wenn der Backpack voll gestopft  ist, aber noch ein Kochtopf darin hin-eingequetscht werden muss, drohen dem Titangeschirr keine Ausbeulungen. Im Vergleich zu unverwüstlichem Titan sieht ein Alu Topf wie Puppengeschirr aus.   
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\nDer zweite hervorstechende Vorteil wird die Ultraleichtbackpacker besonders erfreuen.  Dank der hohen Material-härte kann das Titan Geschirr mit den dünnsten Wandstärken prunken und hierdurch das Ausrüstungsgewicht reduzieren. Entgegen der landläufigen Meinung ist Titan nicht leichter als Aluminium (4,5 g/cm³ und 2,7 g/cm³ entsprechend), aber mittels der dünnen Wände haben Titan Töpfe geringeres Gewicht. Die Feinheit des Geschirrs stört aber seine Robustheit gar nicht, und man kann einen Titan Topf in den voll gestopften Rucksack ruhig hineinpressen (sieh Punkt 1). 
\nDie Eigenschaften des Materials machen das Titan Geschirr höchst sparsam hinsichtlich nicht nur des Backpack-Gewichts, sondern auch des Zeitverbrauchs beim Putzen. Töpfe aus Titan sind extrem scheuer - und kratz-beständig, und falls die Speise angebrannt ist, lassen sich sogar mit Sand und Steinen blitzblank reinigen. Auch nach vielen solchen Reinigungen bleibt Titan Kochgeschirr nagelneu und ohne kleinste Kratzer. Da muss man aber eine unvermeidliche Nebenwirkung in Kauf nehmen – scheele Blicke von Besitzern des „empfindlichen“ Aluminium Campinggeschirrs : )  
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\nWas die Geschmacksfragen betrifft, lässt sich nicht streiten. Aber wenn ein Topf mit den Säuren in der Speise unangenehm reagiert, stört es sicher nicht nur Feinschmecker. Zum Glück aller Backpacker gibt Titan Kochgeschirr der Speise keinen Metallgeschmack, so dass man das Vergnügen von dem Frischessen voll auskosten kann.   
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\nDie nächste Charakteristik des Titans sieht auf den ersten Blick wie ein Nachteil aus. Das ist die relativ niedrige Wärmeleitfähigkeit, im Vergleich zu Aluminium. Doch, können Campingfans davon profitieren? Aber natürlich! Wie man so sagt, hat jedes Ding zwei Seiten, auch betreffs der niedrigen Wärmeleitfähigkeit. Dank dieser Eigenschaft halten Titan Kochtöpfe die Speise länger heiß und in Winterzeit lassen die Hände angenehm erwärmen, ohne sich die Finger zu verbrennen.     

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Dank der großen Widerstandsfähigkeit des Materials ist Titan Geschirr höchst gebrauchstüchtig und langlebig. Wer seine unschlagbaren Vorteile trotz ziemlich hohen Preises ausproben möchte, soll einen augenfälligen Nachteil in Betracht ziehen. Wegen der niedrigen Wärmeleitfähigkeit und der kleinen Wandstärke entsteht die Gefahr, dass die Speisen schnell anbrennen werden. Deswegen eignen sich Kochtöpfe aus Titan eher für wasserhaltige Speisen wie Suppen oder bloß für Wasseranwärmen. Dazu, wie die erfahrenen Campingfans bemerken, braucht man mit einem Titan Topf etwas mehr Zeit fürs Kochen, als mit dem gleichartigen Aluminium Geschirr. Diese Differenz beträgt aber nur wenige Minuten und kann als ein großer Nachteil kaum gelten.

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Wohin und wie auch man reist, ist vieles mit der guten Ausrüstung möglich, was man sich nur in Träumen vorstellen konnte. Das stimmt auch für Kochtöpfe und Kessel, die zu verschiedenen Reisebedingungen auf verschiedene Weise passen. Darum soll man bei der Wahl des Geschirrs drei wichtige Faktoren beachten. Erstens – was für Wanderungen auf dem Wunschzettel stehen: lange Hochtouren, kleine Waldspaziergänge usw., und dementsprechend – wird man das Essen auf offenem Holzfeuer oder auf dem Gasbrenner kochen. Zweitens und höchst hochbedeutsam – die Anzahl der Mitreisenden, die sich aus einem Topf stärken werden. Und drittens – was für Speisen werden eigentlich gekocht. Die Antworten auf diese Fragen erleichtern die „Qual der Wahl“ und schaffen die Basis für den günstigen Kauf.              

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